Verhältnis des Körpergewichts zur Körpergröße (Body-Mass-Index) (Anteil der Befragten in Prozent). Gliederungsmerkmale: Jahre, Region, Alter, Geschlecht, Bildung
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Body-Mass-Index (2009-2012, 2014/2015)
Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen in Deutschland
Der Body Mass Index (BMI) ist das am häufigsten verwendete Maß zur Definition von Übergewicht und Adipositas. Er wird als das Verhältnis von Körpergewicht zum Quadrat der Körpergröße (kg/m2) berechnet, ist somit relativ einfach zu erfassen und als Vergleichsmaß
für Personen oder Studienpopulationen zu verwenden.
Der BMI gibt nicht direkt Auskunft über den Körperfettgehalt, da er keine Differenzierung der Körperzusammensetzung in Fett- und Muskelmasse ermöglicht, aber die Forschung hat gezeigt, dass er auf Gruppenebene gut mit direkten Messungen zur Bestimmung der Körperfettmasse korreliert. Ein hoher BMI kann somit einen Indikator für einen hohen Körperfettanteil darstellen. Nach dem Klassifikationsschema der Weltgesundheitsorganisation ist ein Erwachsener mit einem BMI von weniger als 18,5 kg/m2 untergewichtig. Ein BMI zwischen 18,5 und weniger als 25 kg/m2 wird als Normalgewicht, ein BMI von 25 bis unter 30 kg/m2 als Übergewicht und ein BMI von 30 kg/m2 und mehr als Adipositas definiert.
Diese Tabelle bezieht sich auf: Jahr: 2012, Region: West, Bildung: Alle Bildungsgruppen
Kontinuierliche Beobachtung der Entwicklung von Gesundheit, Risikofaktoren und Krankheit und die Identifizierung von Trends. Teil des Gesundheitsmonitorings des RKI.
Rechtsgrundlage:
Erhebung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.
Datenerheber:
Robert Koch-Institut, Berlin
Berichtsweg:
Befragte - RKI.
Untersuchungsobjekt:
Erwachsene, deutschsprachige Wohnbevölkerung.
Kreis der Befragten:
Erwachsene, deutschsprachige Wohnbevölkerung in Privathaushalten, die telefonisch im Festnetz zu erreichen ist. 21.262 Befragte in GEDA 2009. 22.050 Befragte in GEDA 2010. 26.520 Befragte in GEDA 2012.
Bericht "Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie "Gesundheit in Deutschland aktuell 2009" (auch für GEDA 2010 und GEDA 2012) als Beitrag der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE), Public Use File GEDA 2009, GEDA 2010, GEDA 2012.
- unregelmäßig:
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Vollständigkeit, Erfassungsgrad und Repräsentativität:
Die Ergebnisse sind repräsentativ für die erwachsene, deutschsprachige Wohnbevölkerung in Privathaushalten, die über einen Festnetzanschluss verfügt. Eine Repräsentativität auf regionaler Ebene ist für die größeren Bundesländer gewährleitstet. 21.262 Befragte in GEDA 2009. 22.050 Befragte in GEDA 2010. 26.520 Befragte in GEDA 2012.
Abzusehende Modifikationen:
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Vergleichbare Datenquellen:
Telefonische Gesundheitssurveys des Robert Koch-Instituts, DEGS - Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland, KiGGS - Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.
Anmerkungen:
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Variablen:
Soziodemografische Variablen sowie Fragen aus den thematischen Bereichen ››allgemeiner Gesundheitszustand‹‹, ››chronische Erkrankungen‹‹, ››Einflussfaktoren auf die Gesundheit‹‹ ››Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitssystems‹‹.
Dokumentationsstand:
09.07.2024
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Anmerkung(en)
Da die Fälle bei der Berechnung der Anteile gewichtet werden, kann es in anderen Veröffentlichungen, z. B. bei "Gesundheit in Deutschland Aktuell" des Robert Koch-Instituts zu geringfügigen rundungsbedingten Abweichungen kommen. Diese liegen in der Regel unterhalb von 0,1 Prozentpunkten.
Die Angaben zur Bildung werden gemäß der International Standard Classification of Education (ISCED) ausgewiesen.
Für das Jahr 2014/2015 liegen Werte auch auf Bundesländerebene vor.