Jährliche Erfassung des Selbstversorgungsgrades mit Blut, Stammzellzubereitungen zur Wiederherstellung des blutbildenden Systems und anderen Blutprodukten und der Anzahl der behandlungsbedürftigen
Personen mit angeborenen Hämostasestörungen in Deutschland.
Rechtsgrundlage:
§ 21 Transfusionsgesetz
Datenerheber:
Paul-Ehrlich-Institut (PEI).
Berichtsweg:
Befragte - Online-Meldungen - PEI.
Untersuchungsobjekt:
Daten bezogen auf je ein Kalenderjahr zu:
Umfang der Gewinnung von Blut, Blutbestandteilen und Stammzellen zur Wiederherstellung des blutbildenden Systems
Umfang der Herstellung, des Verlusts, des Verfalls, des Inverkehrbringens, des Imports und des Exports sowie des Verbrauchs von Blutprodukten, Stammzellzubereitungen zur Wiederherstellung des blutbildenden Systems und Arzneimittel zur spezifischen Therapie von Gerinnungsstörungen bei Hämophilie
Anzahl der Patienten mit Gerinnungsstörungen bei Hämophilie, differenziert nach dem Schweregrad der Erkrankung und nach Altergruppen, sowie die Gesamtmenge der bei diesen Patientengruppen angewendeten Arzneimitteln zur spezifischen Therapie von Gerinnungsstörungen bei Hämophilie. Im Fall der schriftlichen Einwilligung des behandelten Patienten werden stattdessen pseudonymisierte, personenidentifizierende Daten, Angaben zur Alter, Geschlecht und Wohnort des Patienten und die Behandlungsdaten an das Deutsche Hämophilieregister gemeldet.
Kreis der Befragten:
Einrichtungen der Krankenversorgung in Deutschland, Blutspendeeinrichtungen, und Hersteller von Blutkomponenten, Stammzellzubereitungen zur Wiederherstellung des blutbildenden Systems und anderen Blutprodukten.
Erhebung:
- Instrumentarium:
Meldepflichtige Einrichtungen sind bekannt und haben Zugang zur Online-Meldung. Neue Einrichtungen melden sich online an und erhalten nach der Freigabe durch das PEI die Zugangsdaten zur Online-Meldung.
- Periodizität:
Jährlich.
- erstmalig:
1998
- zuletzt:
2022
Aufbereitung:
- Periodizität:
Jährlich.
Veröffentlichung:
- regelmäßig:
Kurz-Bericht und Tabellen auf der Homepage des PEI.
- unregelmäßig:
Im "Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz"
Vollständigkeit, Erfassungsgrad und Repräsentativität:
100 % der Hersteller und über 95 % der Anwender.
Abzusehende Modifikationen:
-
Vergleichbare Datenquellen:
-
Anmerkungen:
-
Variablen:
-
Dokumentationsstand:
18.06.2024
)
Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Statistisches Bundesamt (Informationen zu
Datenquelle/Ansprechpartner
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Datenquelle:
Fortschreibung des Bevölkerungsstandes
Kontakt:
Dr. Claire Grobecker
Bevölkerungsfortschreibung, Ausländer- und Integrationsstatistiken
+49 611 75-3178" >
Die Statistik liefert aktuelle Angaben zur Bevölkerungsstruktur (Geschlecht, Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit) in regionaler Gliederung. Sie wird von Ministerien, Kommunen und Behörden für administrative und Planungszwecke und die Durchführung von Wahlen sowie von Wissenschaft, Wirtschaft, Institutionen, Organisationen, Medien, Privatpersonen und der Öffentlichkeit benutzt. Sie ist Grundlage für Bevölkerungsvorausberechnungen und maßgebend zur Beurteilung langfristiger Auswirkungen demographischer Veränderungen (z.B. für Arbeitsmarkt und Altersvorsorge).
Rechtsgrundlage:
Bevölkerungsstatistikgesetz
Den Wortlaut der nationalen Rechtsvorschriften in der jeweils geltenden Fassung finden Sie
unter https://www.gesetze-im-internet.de.
Datenerheber:
Es gibt keinen Datenerheber im engeren Sinn, da es sich um ein Berechnungssystem handelt. Die Berechnung erfolgt durch die Statistischen Landesämter.
Der Bevölkerungsstand wird aufgrund des letzten Zensus anhand der Ergebnisse der Statistiken der natürlichen Bevölkerungsbewegungen (Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen, Scheidungen/Aufhebungen von Ehen und Lebenspartnerschaften) sowie der Wanderungsbewegungen und des Staatsangehörigkeitswechsels gerechnet.
Bis Berichtsjahr 2021: Statistisches Bundesamt, Fachserie 1, Reihe 1.3. Ab Berichtsjahr 2022: Statistischer Bericht Bevölkerungsfortschreibung
Dazu kommen die Online-Veröffentlichungen in GENESIS (jährlich und vierteljährlich) oder in den Internettabellen (ebenfalls jährlich und vierteljährlich).
Regionaldatenbank.
- unregelmäßig:
-
Vollständigkeit, Erfassungsgrad und Repräsentativität:
Ausgehend von dem letzten Zensus beruht die Berechnung auf den Ergebnisse von sekundären Statistiken mit Vollerhebung.
Abzusehende Modifikationen:
-
Vergleichbare Datenquellen:
-
Anmerkungen:
-
Variablen:
Stand der Bevölkerung:
Monatlich:
Für Bund und Länder
Bevölkerung nach:
Geschlecht;
Staatsangehörigkeit deutsch/nichtdeutsch.
Jährlich (Stichtag 31. Dezember):
Für Bund, Länder, Regierungsbezirke und Kreise:
Bevölkerung nach:
Geschlecht;
Altersjahren;
Staatsangehörigkeit deutsch/nichtdeutsch
Für Bund und Länder nach:
Geburtsjahren;
Altersjahren;
Geschlecht;
Familienstand (ab 1970);
Geschlecht;
Staatsangehörigkeiten (ab 2011).
Für Gemeinden:
Bevölkerung insgesamt und nach:
Geschlecht.
Jährlich (Stichtag 30. Juni):
Für Gemeindeverbände und Gemeindegrößenklassen
Für Bund und Länder: Bevölkerung nach:
Gemeindegrößenklassen.
Jährlich (Jahresdurchschnitt):
Für Bund und Länder
Bevölkerung insgesamt und nach:
Geschlecht
Altersjahren;
Geburtsjahren;
Staatsangehörigkeit deutsch/nichtdeutsch.
Die Statistischen Landesämter veröffentlichen weitere Daten nach Alter, Geschlecht und Familienstand in tieferer regionalen Gliederung.
Dokumentationsstand:
15.05.2024
, Informationen zur
Methodik
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
)
Definition(en)
Apherese
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Nach dem Bericht zur Meldung nach § 21 Transfusionsgesetz:
Unter Apherese wird die Gewinnung von zellulären bzw. plasmatischen Blutbestandteilen mittels Durchflusszentrifugation verstanden.
Plasmaspende
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Zusatzinformationen zur Fundstelle
Die Plasmaspende ist der Thrombozytenspende vergleichbar. Allerdings werden keine Thrombozyten,
sondern Blutflüssigkeit gewonnen. Pro Jahr kann man bis zu 28,5l Plasma spenden, ohne dass durch die
entnommene Plasmamenge eine Gefährdung der Gesundheit auftreten könnte.
(Quelle: Universitätsklinikum Würzburg, Abteilung für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie)
Thrombozytenspende
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Zusatzinformationen zur Fundstelle
Für eine Thrombozytenspende wird Blut aus einer Armvene entnommen und in eine spezielle Apheresemaschine geleitet. Dort wird es zentrifugiert und nur die Blutplättchen gesammelt; alle anderen Bestandteile werden dem Blutspender zurück infundiert.
(Quelle: Universitätsklinikum Würzburg, Abteilung für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie)
Vollblutspende
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Zusatzinformationen zur Fundstelle
Für eine Vollblutspende werden 450 bis 500 ml Blut (± 10%) aus einer Armvene entnommen. Das Blut wird anschließend durch Zentrifugation in die einzelnen Bestandteile aufgetrennt (Plasma, Erythrozyten), gelagert und bei Bedarf einem Patienten transfundiert. Die Erythrozyten sind als Erythrozytenkonzentrat 5 Wochen bei 4° C lagerfähig. Das Plasma muss mindestens 6 Monate bei Temperaturen unter -30° gelagert werden; danach erfolgt eine erneute Testung des Spenders auf Infektionskrankheiten und erst wenn diese Ergebnisse unauffällig sind, kann es einem Patienten transfundiert werden.
(Quelle: Universitätsklinikum Würzburg, Abteilung für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie)
Anmerkung(en)
Keine Anmerkungen
Aktualität der Daten
Es liegen Informationen zu Korrekturen/Aktualisierungen der Daten vor.
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Zusatzinformationen zur Fundstelle
Bericht zur Meldung nach § 21 Transfusionsgesetz
20.08.2013: Die Daten wurden korrigiert.
20.05.2014: Die Daten für 2012 wurden korrigiert.
17.06.2015: Die Daten wurden korrigiert.
24.05.2016: Die Daten wurden korrigiert.
02.08.2017: Die Daten für 2015 wurden korrigiert.
Die Angaben für das Jahr 2022 wurden am 19.09.2023 ergänzt. Sobald Daten für weitere Berichtszeiträume vorliegen, werden diese zeitnah hinzugefügt.